Swissmotor Test

Subaru Outback 4WD Boxer-Diesel
Arbeitstier, Reiselimousine oder Rennwagen?

Ruedi Baumann

BPZ / 02.11.08 / Bisher galten dieselgetriebene Offroadfahrzeuge eher als behäbige, äusserst genügsame, zuverlässige Arbeitstiere. Letzteres trifft sowohl auf den Subaru Forester, wie auch auf den luxuriöseren Outback noch immer zu. Aber mit „behäbig“ ist definitiv Feierabend. Unser Subaru Outback-Swissmotor-Testwagen mit dem neuen 150 PS-Diesel-Vierzylinder Boxermotor ging jedenfalls ab wie eine Rakete. Sogar vermeintlich „gefestigte“ Charaktere konnten der Versuchung nicht widerstehen, kurzzeitig dem Motor die Sporen zu geben. Die Beschleunigung aus dem Stillstand auf 100 km/h betrug laut Stoppuhr nicht die im Beschrieb angegeben 8,2 Sekunden, sondern 6,8 Sekunden! Dass der Wagen in Kurven wie mit Magneten am Boden klebte, ist indessen Subaru-typisch und dem tiefen Schwerpunkt des Gesamt-Antriebes mit dem flach bauenden Boxer zuzuschreiben.

Natürlich testeten wir schon sehr viel früher Fahrzeuge, die noch vehementer beschleunigten, wir erinnern hier an die beiden Chevrolet / GMC Typhoon und Siclone mit rund vier Sekunden von Null auf einhundert Stundenkilometer, oder danach den 5,9 Liter Jeep Grand Cherokee. Die GMC-Raketen überdauerten dann bezüglich Motor und Getriebe meist weniger als 10'000 Kilometer und der Grand Cherokee soff seinen Besitzer ins Armenhaus. Genau da aber liegt die besondere „Gemeinheit“ des Outback-Boxerdiesels: Trotz extrem forscher Fahrweise begnügte er sich mit 5,1 Liter Treibstoff auf 100 Kilometer. Bei einem argen Benzinschlürfer überlegt man es sich zweimal, ob es den Spass wert ist, mal kurz auf die Tube zu drücken, wogegen der Subaru praktisch unbeeindruckt solche Exzesse wegsteckte, wodurch ein nicht unwichtiger „Bremsschuh“ im Gehirn der Lenkers schon mal wegfiel.

Grosse Versuchung

„Ich bin heilfroh, den Testwagen zurückbringen zu dürfen“, eröffnete der Verfasser dem jungen Herrn der Subaru-Presseabteilung in Safenwil bei der Rückgabe. „Aber Sie waren doch hell begeistert vom Wagen, sagten mir unsere Techniker“, meinte dieser total verdutzt. „Ja natürlich. Bin ich noch immer. Nur besitze ich dummerweise nur einen Führerausweis – und der war mir entschieden zu oft in Gefahr.“ Der „Pressebetreuer“ - sowie auch zuvor die Techniker – bestätigte denn auch voll und ganz, dass es wirklich die Verlockung pur sei, kurzzeitig das Gaspedal zu kitzeln. Wegen des hohen ersten Ganges packt das Gewalts-Drehmoment zudem erst so richtig zu, wenn der Wagen in Fahrt ist, was dann zu Folge hat, dass die Tachonadel ungestümer in völlig unerlaubte Bereiche hochschnellt, als einem zunächst bewusst wird. Wäre der Schreibende bei einem derartigen „Kurz-Vollschub“ geblitzt worden, hätte es in den Polizeimeldungen geheissen „Raser aus dem Verkehr gezogen – Radarauswertung zeigte auf: mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit!“

Nicht sehr geeignet für schweren Anhängerbetrieb

Den „Kavaliersstart“ aus dem Stillstand mit der Stoppuhr führten wir nur ein einziges Mal durch. Infolge des recht „hohen“ ersten Ganges geht das nur mit Vollgas und schleifender Kupplung, also eine Quälerei für das Triebwerk mit dem manuellen Fünfganggetriebe. Genau hier sehen wir auch ein Problem im schweren Anhängerbetrieb, zumal der „Subi“ kein Reduktionsgetriebe besitzt. Anfahren geht nur mit schleifender Kupplung. Beim Einsatz in gebirgigen Gegenden benötigt es nicht viel Phantasie, um die „Lebensdauer“ der Kupplung bei solcher (zwangsweisen) Fahrpraxis abschätzen zu können. Der nur minimal schwächere „Forester“ (auch mit Boxer-Diesel) hat jedoch erstaunlicherweise ein Sechsganggetriebe.

Ob bei kommenden Modellen ein Automatengetriebe zum Einbau gelangt, darüber kursieren widersprüchliche Meldungen in der Gerüchteküche. Aus derselben Quelle stammt auch die Erklärung für das Fünfganggetriebe im Outback. Die zwangsläufig kleineren Zahnräder des in Vorserienmodellen eingebauten Sechsganggetriebes soll es angeblich nach kurzer Zeit zermahlen haben. Der hohe erste Gang macht indessen Fahrten abseits befestigter Strassen zur Verschleissorgie, weil erstens der Motor unterhalb einer bestimmten Minimaldrehzahl automatisch abstellt und daher, zweitens, ohne permanentes Schleifenlassen der Kupplung die Fahrgeschwindigkeit zu hoch ist.

Erstaunliche Parallelen

Aber der Motor ist mehr als eine Diesel-Evolution – er bedeutet eine Revolution: Es ist der erste serienmässig in Boxer-Bauweise konstruierte Personenwagen-Dieselmotor der Welt. Versuche, den Diesel in Boxer-Bauweise herzustellen, gab es bis weit in die Vergangenheit. Sogar die SLM in Winterthur baute für die SBB im Jahre 1931 einen Zwölfzylinder-Boxerdiesel als Unterflur-Antrieb für einen gemischten Personen/Gepäcktriebwagen. Der Motor, mittig unter dem Wagenkasten des CFm 2/4 angeordnet, rollte auf eigenen Stützrädern, einem sogenannten Laufgestell, wobei der Antrieb beidseitig über Wellen zu den Achsgetrieben der Aussenräder führte.

Frappanterweise ähnelt die seinerzeitige Konstruktion dem heutigen, legendären Subaru-Symmetrical AWD, zeichnet sich ebenfalls durch bauartbedingt geringe Vibrationen aus. Dazu kommen wahre Berge von Drehmoment. Die perfekte Ausgewogenheit und der tiefe Schwerpunkt vermitteln ein Fahrgefühl, wie man es eindrücklicher beinahe nicht glauben kann. Das Grunddesign des Boxermotors garantiert ohnehin eine hohe mechanische Laufruhe, da die einander gegenüber liegenden Kolben ihre Schwingungen gegenseitig aufheben. Bei Benzinmotoren bereits bekannt, manifestiert sich dieser Vorteil jetzt zum ersten Mal auch bei einem Diesel. So simpel kann es jedoch nicht gewesen sein, denn die Subaru-Ingenieure verpassten ihrem Diesel ein Zweimassen-Schwungrad. Offenbar entstanden trotzdem störende, wenn nicht gar zerstörerische Vibrationen.

Deshalb „klebt“ er am Boden

Die Vorteile des Subaru-Boxer-Diesels sind: Hervorragend spontanes Ansprechen, hohes Drehmoment bei tiefen Drehzahlen (350 Nm/1800 U/min), geringe CO2-Emissionen, beste Laufruhe in seiner Klasse, verbrauchsgünstig und wirtschaftlich, perfekte Ausgewogenheit und tiefer Schwerpunkt und geringste Vibrationen. Bereits 1972 entwickelt, bildet der Symmetrical AWD seither den Kern von Subarus Konstruktionsphilosophie. Neu auch in Kombination mit dem hervorragend ausbalancierten und leichtgewichtigen Diesel bringt das einzigartige System mit seinem tiefen Schwerpunkt eine herausragende Stabilität und ein berechenbares, neutrales Handling.

Glücklicherweise begleitet der Ruf Autos der Marke Subaru, völlig anspruchslos und überhaupt nicht reparaturanfällig zu sein. Ein Blick unter die Motorhaube des Boxer-Diesels lässt beim Fachmann die Hoffnung aufkeimen, dass dem auch beim Neuling so sei. Der Diesel füllt nämlich den Motorraum seitlich vollständig aus. Zwischen Radkasten und Motor bleibt nicht einmal Platz für die Finger. Wie also sollte man so beispielsweise die Schrauben der Ventildeckel lösen oder die Düsen aus-, beziehungsweise einbauen? Antwort: Der Motor muss so oder so raus! Aber der Blick auf den Motor verrät auch den Grund für die phantastische Bodenhaftung. Infolge der waagerechten Bauweise liegt er direkt „zwischen“ den Vorderrädern. Ein noch tieferer Schwerpunkt ist gar nicht mehr möglich.

Vorsicht beim Betanken!

Wie es die Konstrukteure fertiggebracht haben, den Vierzylinder-Boxerdiesel bezüglich Laufruhe derart unhörbar zu bauen, wird uns ein Rätsel bleiben. Sogar im Stillstand und von aussen muss man das Ohr direkt vor den Kühlergrill halten, um überhaupt ein „Dieseln“ wahrzunehmen. Beim Beschleunigen brummt er zwar hörbar, jedoch keineswegs störend. Unsere Vermutung, dass Fahrer oder Besitzer beim Betanken versehentlich Benzin statt Dieseltreibstoff in den Tank füllen, wurde bereits vom Importeur bestätigt – obwohl ein im Tankdeckel angebrachter, wirklich grosser Aufkleber mit der Bezeichnung „DIESEL“ eigentlich davor warnen müsste. Weil sich jedoch praktisch kein Personenwagen-Tankstutzen je auf Augenhöhe befindet, wird der Aufkleber offenbar von einigen Lenkern (Lenkerinnen) nicht beachtet. Sogar bei der Treibstoffanzeige im Armaturenbrett steht unübersehbar „DIESEL“.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wo lediglich das Gehör des Fahrers ein verändertes Motorengeräusch registrierte, jedoch eine Weiterfahrt bis zum Ruin des Motor möglich war, „bemerkt“ heute die Fahrzeugelektronik den falschen Treibstoff schnell und stellt unverzüglich den Motor ab. Passiert das Malheur an einer Tankstelle (wo denn sonst?), wird es eine zeitraubende Angelegenheit, den vollen Fahrzeugtank vollständig leer zu saugen – oder via Ablassschraube zu entleeren. Zudem stellt sich nun die Frage nach dem wohin mit dem für Motoren unbrauchbaren „Gemisch“. Meist stehen weder geeignete Pumpen, noch Auffangbehälter, noch leere Fässer zur Verfügung.

Zum Interieur ist nicht viel zu sagen. Der Outback ist die luxuriöse und etwas grössere Version des Legacy. Der Forester, wie schon der Name verrät, eher das Arbeitstier der Modell-Familie.

Die Kaufpreise des Outback-Boxerdiesels erstrecken sich von Fr. 40'300 bis Fr. 47'800.

>>> Vorteile des Boxermotors (PDF)

>>> Technische Spezifikationen (PDF)

Technische Spezifikationen LEGACY AWD OUTBACK AWD

2.0D
Swiss
5-türig
Man.

2.0D
Limited
5-türig
Man.

2.0D
Swiss
5-türig
Man.

2.0D
Limited
5-türig
Man.
Preise CHF 36 500 44 000 40 300 47 800

Lackierungen, ausser Satin White Pearl

700 700 700 700

Auszug aus Subaru Original-Zubehör (Preise inkl. Montage)

Bluetooth®-Freisprechanlage

490 490

Parksensoren hinten, 4 Stück

750 750

Parksensoren vorne, 4 Stück

830 830

Parksensoren vorne und hinten, 8 Stück

1550 1550

Anhängevorrichtung, abnehmbar mit Steckdose, 7-/13-polig

1050/1100 1050/1100

Anhängevorrichtung, fix mit Steckdose, 7-/13-polig

890/940 890/940

4 Winterräder Stahl 16" (inkl. Radkappen) Falken

1290

4 Winterräder Stahl 16" (inkl. Radkappen) Continental

1558

4 Winterräder Alu 16" (inkl. Centercap) Falken

1580

4 Winterräder Alu 16" (inkl. Centercap) Continental

1832

4 Winterräder Stahl 16" (inkl. Radkappen) Barum

1370

4 Winterräder Stahl 16" (inkl. Radkappen) Continental

1638

4 Winterräder Alu 16" (inkl. Centercap) Barum

1592

4 Winterräder Alu 16" (inkl. Centercap) Continental

1940

4 Winterräder Alu 17" (inkl. Centercap) Nokian

1916

4 Winterräder Alu 17" (inkl. Centercap) Continental

2392

4 Winterräder Alu 17" (inkl. Centercap) Pirelli

2392

Standheizung (inkl. Timer)

2550 2550

Fernbedienung zu Standheizung

580 580

Motor

Zylinder / Nockenwellen

4/DOHC 4/DOHC

Zylinderinhalt

cm3

1998 1998

Leistung

kW (PS) Drehzahl/min

110 (150) 3600 110 (150) 3600

Maximales Drehmoment

Nm / Drehzahl/min

350 / 1800 350 / 1800

Einspritzung

Common Rail Common Rail

Partikelfilter / Abgasrückführung (EGR cooling) / Oxydationskatalysator

Fahrleistungen / Normverbrauch

Beschleunigung 0–100 km/h

s

8,9 8,9 9,2 9,2

Höchstgeschwindigkeit

km/h

203 203 200 200

Treibstoff-Normverbrauch (1999/100 EG)

Städtisch l/100 km

7,1 7,2 7,1 7,2
 

Ausserstädtisch l/100 km

5 5,1 5,1 5,2
 

Gesamt l/100 km

5,7 5,8 5,8 5,9
 

CO2 g/km1)

151 154 153 156
 

Energieeffizienz-Kategorie

A A A A

Treibstoffart

Diesel Diesel

Antrieb

4-Rad-Antrieb permanent (SYMMETRICAL AWD)

5-Gang-Schaltgetriebe

Aktive Kraftverteilung

Elektronische Fahrdynamik-Regelung (Vehicle Dynamics Control)

Zentraldifferenzial mit Viscokupplung

Pneus / Felgen

Stahlfelgen

Leichtmetallfelgen

Reifendimension

205/55R16 215/45R17 215/60R16 215/55R17

Notlaufrad

Ersatzrad

Gewichte

Leergewicht inkl. Fahrer (75 kg)

kg

1615 1645 1615 1650

Gesamtgewicht

kg

2000 2000 2030 2030

Anhängelast (gebremst)

kg

1700 1700

Anhängelast (ungebremst)

kg

750 750

Dachlast

kg

100 100

Masse

Gesamtlänge

mm

4720 4730

Breite (exkl. Rückspiegel)

mm

1730 1770

Gesamthöhe

mm

1470 1545

Radstand

mm

2670 2670

Spurweite vorne / hinten

mm

1495 / 1485 1495 / 1485

Wendekreis

m

10,8 10,8

Bodenfreiheit

mm

150 200

Tankinhalt

l

64 64

Gepäckraum

l (VDA)

459 459

Gepäckraum, Rücksitzlehnen geklappt

l (VDA)

1649 1628 1649 1628

Motor / Fahrwerk

4-Zylinder-Leichtmetall-SUBARU-BOXER-TURBO-DIESEL-Motor (16V)

Automatische Niveauregulierung (hinten)

Elektronisches Gaspedal

Komfortfahrwerk

Variable Ventilsteuerung

Sicherheitsausstattung

Airbags für Fahrer und Beifahrer

Airbags seitlich vorne

Kopfairbags (curtain airbags) vorne und hinten

Aktive Kopfstützen (vorne)

ABS-Bremsanlage mit elektronischer Bremskraftverteilung und Bremsassistent

Elektronische Fahrdynamik-Regelung (Vehicle Dynamics Control)

3. Bremsleuchte

Gurtstraffer (vorne) / Gurtkraftbegrenzer (vorne)

Gurtwarnsystem

Isofix-Kindersitzverankerungen

Kopfstützen höhenverstellbar (vorne, hinten)

Rundumaufprallschutz

Sicherheitsgurte (5x3-Punkt-Rollgurte), vorne höhenverstellbar

Sicherheitspedalerie

Scheibenbremsen vorne innen belüftet

Wegfahrsperre elektronisch

Komfortausstattung

Aussentemperaturanzeige

Diverse Ablagefächer / Cupholders

Einstiegsleuchten (vorne)

Elektrische Fensterheber (vorne, hinten)

Elektrisch verstellbare, beheizbare und einklappbare Aussenspiegel

Fahrersitz elektrisch 8fach verstellbar in Höhe und Neigung (Memoryfunktion*)

* *

Fahrer-/Beifahrersitz beheizbar

Fussheizung (vorne, hinten)

Gepäckraumabdeckung

Individuell einstellbares Heiz/Frischluft-System

Klimaanlage (automatisch) inkl. Pollenfilter; separate Bedienung für Fahrer/Beifahrer

Lederinterieur beige

Lederinterieur schwarz (Werksoption)

Lederlenkrad

Lendenwirbelstütze Fahrersitz

Lenkrad höhen- und längsverstellbar

Navigationssystem mit DVD Subaru und Bluetooth®

Rücksitzlehnen zweiteilig umklappbar (60/40)

Schaltknopf und Handbremsgriff mit Leder

Scheibenwischerenteisung

Servolenkung

Stoffsitze

Tankdeckelentriegelung vom Fahrersitz

Tempomat (Cruise Control)

Türscheiben-/Heckscheiben-Defroster

Zentralverriegelung mit Fernbedienung

12-Volt-Anschluss in der Mittelkonsole

Bedienung / Armaturen

Bordcomputer

Digitaluhr

Drehzahlmesser

Tageskilometerzähler

Audio

Antenne in der Heckscheibe integriert

Lenkrad mit Bedienelementen für Tempomat

Radio-CD-Gerät mit MP3-, WMA-, DVD-Leser und 6 Lautsprechern

Radio-CD-Gerät mit MP3-, WMA-Leser, 6 Lautsprechern und 6-fach-CD-Wechsler

Aussenausstattung

Blinker in Aussenrückspiegel integriert

Bi-Xenon-Scheinwerfer

Dachreling

Dachleisten mit Dachträgerfixation

Doppelauspuff-Anlage

Elektrisches Glashubdach / elektrisches Glasschiebedach

Frontspoiler mit integrierten Nebellampen

Grün getönte Scheiben

Intervall-Frontscheibenwischer mit Wisch/Wasch-Tippschaltung

Intervall-Heckscheiben-Wisch/Wasch-Anlage

Scheinwerferwascher ausfahrbar

Türschweller lackiert

 

� serienmässig  – nicht erhältlich

Alle angegebenen Preise verstehen sich als Nettopreise und sind unverbindliche Preisempfehlungen inkl. 7,6% MWSt
Man. = manuelles Getriebe 1) Durchschnitt aller angebotenen Neuwagenmodelle: 204 g/km


Wolf im Schafspelz. Die Karosserie – es kommt auf den Sichtwinkel an – wirkt elegant und trotzdem irgendwie brav. Zweckorientiert. Typisch Subaru eben.


Wer käme wohl auf die Idee, dass dieser Wagen abgeht wie eine Rakete?


Die grossen Auspuffrohre links und rechts am „braven“ Heck signalisieren jedoch dem Kenner, dass dies nicht ein blosses Arbeitstier ist.


Wer ihn so vor sich sieht, könnte schon ein wenig misstrauisch werden.


Diese simple Aufnahme zeigt, warum Outback&Co. eine enorm breit gefächerte Käuferschicht ansprechen. Nun sogar noch vermehrt mit dem Diesel-Sparwunder.


Trotz fernöstlicher Herkunft ein Riesen-Raumangebot – und für Europäer mehr als genügend Beinfreiheit (beileibe keine Selbstverständlichkeit)


Von den zwar elegant aussehenden, rahmenlosen Seitenfenstern sollte Subaru endlich Abschied nehmen. Zahlreiche Gründe gäbe es.


Ein Interieur, worin man sich sofort wohlfühlt. Man beachte den seitlichen Abstand der Pedale. Damit kann man auch mit Stiefeln fahren.


Nicht zuviel und nicht zu wenig. Alles auf einen Blick. Allerdings zeigt die rechte Hälfte des Tachos verbotenes Terrain für die Schweiz (leider verirrt sich der Zeiger recht schnell dorthin)


Infolge der Abdeckung und des Ladeluftkühlers sieht der Boxerdiesel ganz normal aus. Somit ist nicht ersichtlich, dass er viel tiefer, nämlich genau zwischen den Vorderrädern liegt


Die Ansaugöffnung zum Ladeluftkühler in der Motorhaube sieht „cool“ aus, aber der Kühler im Frontbereich eingebaut wäre (im Sommer) wirkungsvoller


Welche Automarke führte die Blinker zuerst in den Seitenspiegeln ein? Egal, aber die Konstrukteure hätten schon früher auf diese Idee kommen können.


Die in der Heckraum-Abdeckung eingewebten Reflexpunkte mögen als Spielerei wirken, retten jedoch unter Umständen Menschenleben


Vielleicht weil man ihn nicht hört, weist dieses Chrom-Schild auf die Revolution bei Personenwagenmotoren hin

Bilder Ruedi Baumann

 

 


Das auszugsweise Kopieren, Vervielfältigen oder Abdrucken von Artikeln und Bildern von dieser Website zu gewerblichen Zwecken ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung
der Swissmotor-Chefredaktion gestattet.